Mercedes Renntransporter

Mercedes Renntransporter als Modell auf meiner Anlage.

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Mercedes-Benz Schnelltransporter „Blaues Wunder“ aus Metall im Maßstab 1:43.

Angeregt durch eine Reportage im Fernsehen, habe ich mich nach dem Schnelltransporter als Modell umgesehen und wurde auch im passenden Maßstab fündig. Wie man auf den Bildern sehen kann, passt der Märklin 8010 Rennwagen hervorragend auf den Schnelltransporter.

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Zum Vorbild:

Zwei Jahre lang begleitete der Renntransporter das Mercedes-Team und sammelte dabei oft mehr Bewunderung als die Rennwagen selbst. Als sich Mercedes Ende 1955 nach neun Siegen in zwölf Rennen und mit zwei WM-Titeln aus der Formel 1 zurückzog, wanderte auch der Transporter aufs Altenteil. später erwies er sich als zu schwer für die Deckenkonstruktion im Mercedes-Museum und musste Frondienste im Fahrversuch leisten. Im Dezember 1967 wurde er auf Anweisung von Rudolf Uhlenhaut verschrottet.

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2001 entstand ein Unikat, ein Nachbau eines einmaligen Autotransporter von 1954. Der „Blaues Wunder“ genannte Wagen mit Stilelementen vom Mercedes SL-Sportwagen hatte damals Rennwagen vom Typ W 196 und 300 SLR auf seiner Ladefläche.

Quelle: Wikipedia

Mit dem „schnellsten Renntransporter der Welt“ sollte die Rennabteilung von Mercedes-Benz auch abseits der Rennstrecken für Schlagzeilen sorgen.

Die Silberpfeile brauchen ein Transporter – aber schnell!

Der Vorstand von Daimler-Benz entschied 1952, ab 1954 wieder in den Grand-Prix-Sport einzusteigen. Also machte sich die bereits existierende Rennabteilung daran – sie hatten schon die 1952 sehr erfolgreichen Rennsportwagen 300 SL gebaut – die Pläne für den Grand-Prix-Wagen, intern als W 196 bezeichnet, Realität werden zu lassen. Parallel zu diesen Aktivitäten galt es natürlich, für den Service- und Reparaturbetrieb an der Rennstrecke einen Werkstattwagen einzurichten, sowie für den Transport der Rennwagen einen entsprechenden Lkw zu bauen.

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Erfahrung ist gut, Vorsorge ist besser, und so erinnerte sich Alfred Neubauer, der legendäre Rennleiter von Mercedes-Benz, an das Jahr 1924, als die Daimler-Motoren-Gesellschaft auf seinen Vorschlag hin einen großen Mercedes-Tourenwagen zu einem Rennwagen- Transporter umgebaut hatte, um erstmals einen für Monza bestimmten Mercedes Achtzylinder-Rennwagen nicht mehr auf eigener Achse, sondern schonend „Huckepack“ zur Rennstrecke zu bringen.

Die Basis bildete die 300 er Limousine:

So ganz genau lassen sich die Ereignisse um die Entstehung des Renntransporters heute nicht mehr rekonstruieren; sicher ist aber, dass der Wagen eine Gemeinschaftsentwicklung dieser Abteilung war. Der Ingenieur Hennige schlug schließlich vor, Rohrrahmen, Motor und Karosserie-Teile aus mehreren Fahrzeugen zu kombinieren: Den X-Rohrrahmen des 300 S als Rahmen, den leistungsfähigen Motor des 300 SL sowie Teile des „Innenlebens“ des 180 ers. Die Idee wurde auch von Rudolf Uhlenhaut gut geheißen, und so gingen die Männer an die Arbeit.

Quelle: mercedes-fans.de

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