Porsche Rennwagen

Ein besonderer Tag für Bad Krottenbrunn, heute traf ein Transport mit zwei Porsche Rennwagen ein. Auf einem Rungenwagen kamen ein Porsche 910 und ein Porsche 907 an, inklusive deren Fahrer.

dsc_0004-2

Von den Mitarbeitern im Bahnbetriebswerk und Lokführern sogleich genauer angeschaut.

Sowie Fragen zur Technik gestellt.

Zum vergrößern, bitte Bild anklicken.

Zum Vorbild:

Porsche 910

Der Porsche 910, auch Carrera 10 genannt, war ein Rennwagen der Porsche KG. Der Wagen war eine Weiterentwicklung des Porsche 906 und wurde von 1966 bis 1968 vom Werksteam in der Sportwagen Weltmeisterschaft und der Europa Bergmeisterschaft eingesetzt. Die Karosserie außen Haut des 910 bestand aus Kunststoff und war mit dem tragenden Gitterrohrrahmen verklebt. Die aerodynamisch gestaltete Form ähnelte bis auf wenige Unterschiede der Karosserie des Porsche 906. So öffneten beim Coupe die Türen nach vorn und wurden nicht wie beim Vorgänger als Flügeltüren nach oben aufgeklappt. Das Dach war aufgesetzt und ließ sich entfernen, was groß gewachsenen Fahrern entgegenkam. Ein weiteres Unterscheidungsmerkmal zwischen den beiden Typen war die Motorabdeckung, die beim 906 aus durchsichtigem Plexiglas bestand, das stromlinienförmig schräg vom Cockpit bis zum Heck verlief. Der 910 hatte im Gegensatz dazu hinter dem Cockpit eine Abrisskante und darunter eine waagerecht angeordnete, in Wagenfarbe lackierte Kunststoffplatte. Das Heck konnte komplett nach hinten aufgeklappt werden, um für Wartungsarbeiten an Motor und Getriebe zu gelangen. Der Rennwagen bot Platz für zwei Sitze und war als links Lenker ausgelegt. Eingestiegen werden konnte von beiden Fahrzeugseiten. Im Einsatz war nur der Fahrersitz links im Fahrzeug enthalten.

Produktionszeitraum: 1966–1968
Klasse: Rennwagen
Karosserieversionen: Coupe, Roadster
Motoren: Ottomotoren:
2,0–2,2 Liter
(162–198 kW)
Länge: 3860–4113 mm
Breite: 1680–1710 mm
Höhe: 765–980 mm
Radstand: 2300 mm
Leergewicht: 450–600 kg
Vorgängermodell: Porsche 906
Nachfolgemodell: Porsche 907

Porsche 907:

Der Porsche 907 war ein Rennwagen der Porsche KG. Das Fahrzeug basierte auf dem Porsche 910 und war dessen Nachfolger. Der Wagen wurde vom Werksteam 1967 und 1968 bis zu seiner Ablösung durch den Porsche 908 in der Sportwagen Weltmeisterschaft eingesetzt.

Im Oktober 1967 verkündete die FIA eine Reglement Änderung in der Markenweltmeisterschaft für die Prototypen und Sportwagen. Ab der Saison 1968 durften nur noch Prototyp Rennwagen mit einem Hubraum von maximal drei Litern eingesetzt werden. Bei den Sportwagen wurde die Hubraum Grenze auf fünf Liter herabgesetzt. Durch die Reglement Änderung durften die beiden Hersteller Ferrari und Ford ihre stärksten und erfolgreichsten Rennwagen wie den Ferrari 330 P4 und den Ford GT 40 mit 7-Liter-Motor nicht weiter in der Rennserie einsetzen.

Porsche hatte die Entwicklung des 3 Liter Achtzylinder Boxermotors, der später im 908 eingesetzt wurde, noch nicht abgeschlossen und entschied mit dem 907 einen aerodynamisch optimierten Rennwagen auf Basis des 910 zu entwickeln um auf den hoch Geschwindigkeit Rennstrecken wie Le Mans, Monza und Spa Francorchamps mit den etablierten 2,0- und 2,2-Liter-Motoren die ersten Siege feiern zu können. Durch den kombinierten Einsatz des 907 und 910 erhoffte sich Ferdinand Piech, damals Entwicklungsleiter bei Porsche die Sportwagen Weltmeisterschaft zu gewinnen.

Produktionszeitraum: 1967–1968
Klasse: Rennwagen
Karosserieversionen: Coupe
Motoren: Ottomotoren:
2,0–2,2 Liter
(162–198 kW)
Länge: 4033–4650 mm
Breite: 1720 mm
Höhe: 940 mm
Radstand: 2300 mm
Leergewicht: 600 kg
Vorgängermodell: Porsche 910
Nachfolgemodell: Porsche 908

Quelle: Wikipedia


Die hier erwähnten Markennamen sind eingetragene Warenzeichen der jeweiligen Firmen und dienen hier nur zur Beschreibung. Daten und Inhalte sind ggf. urheberrechtlich geschützt. Es sollen hieraus keine Rechte hergeleitet werden bzw. die Markenrechte des Eigentümers berührt werden.

nach oben