Schienenwagen SS15

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Schienenwagen SS15 , DB Ep.IIIa, 910 412

Zur Beförderung von Gütern, die für zweiachsige Güterwagen zu lang waren, ließen die im Deutschen Staats Bahnwagen Verband zusammen geschlossenen Eisenbahnverwaltungen der deutschen Staaten ab 1913 bzw. nach deren Zusammenlegung die Deutsche Reichsbahn bis 1925 etwa 4000 vierachsige Schienenwagen bauen. Die Länderbahnen bezeichneten sie als SSml, die DR als SSl „Köln. Bei der DB erhielten sie die Bezeichnung SS 15.
Eingesetzt wurden sie für den Transport von großen Maschinen, Rohren, Stahlprofilen aber auch Langholz. Erst 1978 wurde der letzte Wagen dieser Bauart abgestellt.
Bei einer Länge über Puffer von 17.100 mm und einem Eigengewicht von etwa 19.500 kg dürfen sie 35 t laden.
Der Rahmen der Waggons besteht aus zusammen genieteten Stahlprofilen und wird durch ein Sprengwerk aus Rundstahl verstärkt. Die Drehgestelle wurden aus Pressblech genietet. Auf dem Fußboden aus Lochblech sind ca. 10 cm hohe Ladeschwellen aus Holz angebracht, seitlich besitzen sie je Wagenseite 6 steckbare Stahlrungen.
Alle Exemplare erhielten eine Handbremse mit einem hölzernen Bremserhaus. Ab etwa 1923 wurden die Wagen mit einer eine Kunze-Knorr-Druckluftbremse geliefert, ältere Wagen entsprechend nachgerüstet.

Quelle: http://www.3seenbahn.de

Leider ist mir bei der Bestellung ein Fehler unterlaufen, der Wagen ist mit DR Brit-US-Zone beschriftet.


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