Klappdeckelwagen K25

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K25 Klappdeckelwagen, DB Ep.III, 342 028

Die genieteten Klappdeckelwagen der Austauschbauart waren länger (LüP ohne Handbremse 8.100 mm; mit Handbremse 8.800 mm) und hatten mit 4 m einen größeren Achsstand als die nach Musterblatt A7 gebauten Klappdeckelwagen der Verbandsbauart. Die Seitenwände wurden jetzt durch eine senkrechte Strebe beiderseits der Tür in je zwei Felder geteilt. Zwischen 1927 und 1933 entstanden ca. 1000 Wagen.

1935 beschaffte die Deutsche Reichsbahn noch zwei geschweißte Versuchswagen mit gleichen Hauptabmessungen. Zu einem Serienbau dieses Wagentyps kam es aber nicht mehr, da statt der schwierig zu entladenden Klappdeckelwagen vermehrt Selbstentladewagen zur Beförderung von nässeempfindlichen Schüttgütern wie Kalk oder Salz genutzt wurden. Mit der Umbenennung von Barmen-Elberfeld in Wuppertal im Jahre 1930 wurde ebenfalls der Gattungsbezirk von Elberfeld in Wuppertal umbenannt.

1941 wurden acht Versuchswagen gebaut, die keine Weiterentwicklung früherer Typen darstellten, sondern auf den Omm-Wagen basierten. Wie diese hatten sie einen Achsstand von 6 m und außen liegende Langträger. Die Wagen hatten eine Länge über Puffer von 9.100 bzw. 9.800 mm (ohne/mit Handbremse) und einen Laderaum von 28,6 m³ bei einem Ladegewicht von 20 t. Alle Wagen wurden mit einer Hildebrandt-Knorr-Bremse ausgerüstet und verfügten über acht Dachklappen.

Quelle: Wikipedia

 

 


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Schienenwagen SS15

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Schienenwagen SS15 , DB Ep.IIIa, 910 412

Zur Beförderung von Gütern, die für zweiachsige Güterwagen zu lang waren, ließen die im Deutschen Staats Bahnwagen Verband zusammen geschlossenen Eisenbahnverwaltungen der deutschen Staaten ab 1913 bzw. nach deren Zusammenlegung die Deutsche Reichsbahn bis 1925 etwa 4000 vierachsige Schienenwagen bauen. Die Länderbahnen bezeichneten sie als SSml, die DR als SSl „Köln. Bei der DB erhielten sie die Bezeichnung SS 15.
Eingesetzt wurden sie für den Transport von großen Maschinen, Rohren, Stahlprofilen aber auch Langholz. Erst 1978 wurde der letzte Wagen dieser Bauart abgestellt.
Bei einer Länge über Puffer von 17.100 mm und einem Eigengewicht von etwa 19.500 kg dürfen sie 35 t laden.
Der Rahmen der Waggons besteht aus zusammen genieteten Stahlprofilen und wird durch ein Sprengwerk aus Rundstahl verstärkt. Die Drehgestelle wurden aus Pressblech genietet. Auf dem Fußboden aus Lochblech sind ca. 10 cm hohe Ladeschwellen aus Holz angebracht, seitlich besitzen sie je Wagenseite 6 steckbare Stahlrungen.
Alle Exemplare erhielten eine Handbremse mit einem hölzernen Bremserhaus. Ab etwa 1923 wurden die Wagen mit einer eine Kunze-Knorr-Druckluftbremse geliefert, ältere Wagen entsprechend nachgerüstet.

Quelle: http://www.3seenbahn.de

Leider ist mir bei der Bestellung ein Fehler unterlaufen, der Wagen ist mit DR Brit-US-Zone beschriftet.


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