Behelfs-Personenwagen MCi 43

Behelfs-Personenwagen – Vorbild:

Gebaut auf Basis der Glmhs Leipzig sollten die Behelfswagen MCi ab 1943 den kriegsbedingten Mangel an Personenwagen beheben. Bei der Gattungsbezeichnung steht „M“ für Behelfs-/Mannschaftswagen, das „C“ steht für die 3. Klasse und „i“ steht für Durchgangswagen und offene Übergänge.

Quelle: digital-plus.de

img_9704

Die Behelfspersonenwagen der Baureihe MCi-43 entstanden auf der Basis von Konstruktionszeichnungen der Wagengattung Glmhs Leipzig und wurden ab 1943 von der Deutschen Reichsbahn beschafft, um den kriegsbedingten Verlusten an Personenzugwagen zu begegnen Obwohl sie später zu Güterwagen zurückgebaut werden sollten, blieben diese Wagen auch noch lange nach Kriegsende im Personenverkehr unverzichtbar. Die Fahrzeuge wurden noch bis in die 1960er Jahre bei der Deutschen Bundesbahn eingesetzt, bei der Deutschen Reichsbahn sogar bis in die 1970er Jahre.

Die Technik:

Bodenrahmen und Kastengerippe entsprachen den Glmhs des Gattungsbezirkes Leipzig praktisch vollständig, allerdings wurden zur Anpassung an den Einsatz als Reisezugwagen weichere Tragfedern mit weniger Federlagen eingebaut. Der spätere Einbau der Ladetüren wäre damit problemlos möglich gewesen. Die Türöffnungen waren mit Wandelementen verschlossen. Die Behelfspersonenwagen erhielten an jeder Seitenwand sechs Holz-Übersetzfenster. Für den Ein- und Ausstieg wurden in die Stirnwände Drehtüren eingebaut; eine Einstiegsplattform mit Übergang zum nächsten Wagen wurde auf die hierfür um 150 mm verlängerten Pufferbohlen aufgebaut. Traglastenwagen erhielten aber wegen der beengten Platzverhältnisse auf den Bühnen zwei seitliche Einstiegstüren anstatt der äußeren Fenster. Teilweise wurden auch vorhandene Güterwagenkästen angepasst und auf nutzbare Bodenrahmen kriegsbeschädigter Personenwagen aufgesetzt, sodass verschiedene Ausführungen mit einem Achsstand von 7,5 bis 8 Metern und auch dreiachsige Fahrzeuge existierten. Geliefert wurden die Wagen mit Ofenheizung (Ohz), im Zug der Erhaltung wurden sie später mit Dampfheizung und elektrischer Beleuchtung (EinhDynBel), die von einem unter dem Wagenboden aufgehängten Riemen getriebenen Generator gespeist wurde, ausgerüstet.

Quelle: Wikipedia

img_9711

Die hier erwähnten Markennamen sind eingetragene Warenzeichen der jeweiligen Firmen und dienen hier nur zur Beschreibung. Daten und Inhalte sind ggf. urheberrechtlich geschützt. Es sollen hieraus keine Rechte hergeleitet werden bzw. die Markenrechte des Eigentümers berührt werden.


nach oben