Zubehör

Heute möchte ich Austattung Details die im Straßenbild der sechziger und siebziger Jahre dazu gehörten. Diese sind aber schon länger auf unseren Straßen und Plätzen nicht mehr zu finden.

Eiserner Schutzmann mit Figur

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Der eiserne Schutzmann war etwa 2,20 Meter hoch und mit einer beleuchteten Schriftzeile „Polizei“ oder auch „POLIZEI + FEUER“ am Dach gekennzeichnet. Die Spitze der Säule bildete eine gelbe Rundumleuchte. Sie wurde aktiviert, wenn ein Bürger durch Betätigung eines Knebelschalter über eine Freisprecheinrichtung den Kontakt zur Polizei herstellte. Die Leitstelle konnte ihrerseits jede einzelne Rufsäule anrufen, woraufhin die Rundumleuchte Polizeibeamten vor Ort den Anruf signalisierte.

Im Jahr 1956 wurde eine Notrufeinrichtung zur kostenlosen Alarmierung der Polizei durch die Bevölkerung vorgestellt. Dieser so genannte „eiserne Schutzmann“ erfuhr eine weite Verbreitung.

Quelle: Wikipedia

und einem

Fernsprechhäuschen FeH 53

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Fernsprechhäuschen FeH 53

Mit Einschwenktür

Maße:

Höhe: 2360 mm

Breite:1000 mm

Tiefe: 1000 mm

Gewicht: 350 Kg

 Einheitliche Scheibengröße für FeH 53 und FeH 55 ab 01.01.1971

Seitenscheiben: 829 x 1660 mm

Türscheibe: 630 x 1765 mm

Das Fernsprechhäuschen ist aus Stahlblech in Verbindung mit 5-6 mm starkem Einscheiben-Sicherheitsglas, das Dach aus Glasfaser verstärktem Polyester Harz gefertigt.

Alle Stahlblechteile sind mit einer Epoxy-Grundierung und PVC-Beschichtung (RAL 1005 Postgelb) versehen.

Eine Münzerbefestigungsplatte dient zur Befestigung von Fernwahl-Münzfernsprechern.

Wahlweise wird eine Buchablage mit Aschenbecher oder eine Mehrfachbuchschwinge eingebaut.

In einem Schutzschrank, der auch als Gepäckablage dient, können die Fernmelde- und Starkstrom-Abschlußgarnituren untergebracht werden. Soll die Montage dieser Garnituren jedoch nicht im FeH erfolgen, wird nur eine Gepäckablage ohne Schrank geliefert.

Für den Abschluß des Fernmeldekabels ist ein Endverzweiger zu 5 DA eingebaut.

Die Fernsprechhäuschen wird mit einer Einschwenktür geliefert.

Die Einschwenktür schwenkt tangential um ein Kugellager nach rechts ein und bewegt sich dabei mit der Vorderkante nur um ca. 250 mm aus dem FeH heraus.

Dadurch wird eine Gefährdung von Personen – verglichen mit einer normal angeschlagenen Tür – an Engstellen, wie z. B. Tunnels und auf verkehrsreichen Plätzen, weitgehend vermieden.

Außerdem wird beim Einschwenken der Tür die Windangriffsfläche immer geringer, so daß Sturmschäden nicht auftreten können.

Die Tür wird automatisch geschlossen. Der Türschließer liegt verdeckt über der Kunststoffdecke. Die rückwärtige Hälfte der Decke ist für den Lichtaustritt einer Leuchte transparent. (Doppelleuchte, 2 x 20 W Leuchtstofflampen).

Bei der Lieferung an die Deutsche Bundespost erhält die Tür die Sicherheit – Schließung grün, der Schutzschrank die Schließung schwarz. Mit dem Schlüssel „schwarz“ können auch die Türen geschlossen werden.

Zum Befördern des FeH mit einem Gabelstapler sowie zur Befestigung auf dem Waggon sind an der Unterseite zwei Profilschienen angeschraubt. Diese Schienen stellte der Hersteller leihweise, mit der Auflage einer frachtfreien Rücklieferung, zur Verfügung.

Für die Wartung und Instandsetzung des FeH liegen im Schutzschrank Unterlagen, speziell für die Installation, die Pflege des Kugellagers bei Einschwenktüren, die Regelung des Türschließers und für die Ausbesserung des Anstriches.

Ein Fußboden ist bau seitig zu erstellen.

Quelle: telefonzelle.de.tl